09.08. – 19.08.09


Kranen mit einem aufmerksamen, sorgfältigen, aber auch einnehmenden Hafenmeister. Das Boot war noch nicht im Wasser, da waren schon 55,00 € fällig.

 

Anlegen am Steg eines Fachbetriebes für Sportboote und Seglerbedarf. Nach dem wir auch dort nicht die passenden Schellen für den Motorbetrieb bekamen, fing eine 2-stündige Bastelei an, bis der Motor lief, zwar qualmend wie ein Trabbi, aber er lief.

 

 

Nach knapp 3 Stunden Fahrt mit 5-6 Kts. kam Waren in Sicht.

Der Stadthafen von Waren

 

 

 

 

Am Marktplatz

 

 

 

 


Das Rathaus mit Marktbrunnen

( ein „Soli-Brunnen“ ?)

Die Nikolaikirche

Eine Gasse an der Marienkirchen in Waren

 

 

 

 

 

Kanaleinfahrt nach Rechlin-Nord

 

 

 

 

 

Eine „Datsche“ an der Müritz in Rechlin - Nord

 

 

 

 

 

Einer legt sich immer quer

 

 

 


Smutje, schlaf nicht ein !

Na, ja, ….. geht doch, und schmeckt auch gut!

 

 

 

Der Eingang zum Luftfahrttechnischen Museum in Rechlin-Nord, der ehemaligen Erprobungsstelle der Luftwaffe bis 1945.

 

 

 

 

Backschafter im Hafen von Klink

 

 

 

 

Zufahrt zum Schlosshotel Kling

von“See her“

Von Klink aus fahren wir mit dem Fahrrad nach Eldenburg und Waren

Wir besuchen das Müritzeum, ein Erlebnispark und –haus für den Müritzsee und seine Umgebung: Geschichte, Landschaften, Bewohner, Flora und Fauna werden mit anschaulichen Filmen, Bildern und Modellen dargestellt.

Hier waren die Flintstones wohl schon vor uns da.

Abends sind wir wieder in Sietow. Ein paar Eindrücke aus dem Hafen Sietow,

nur Einkaufsmöglichkeiten gab es hier nicht, sondern im 3 km entfernten Dorf.

 

Die Feldsteinkirche in Sietow-Hafen

 

 

 

 

 

In diesem einsamen, aber gemütlichen Hafen, in dem ein Häufchen 10 Cent kostet, reparieren wir dann das Achterliek des Großsegels, das ja schon lange gerissen war.

Es war mit Hilfe von Packnadel, Flachzange und 4 Händen eine stundenlange Fummelei.

 

Wir liegen im Bolter Kanal

 

 

 

 

 

Die selbstlaufende Personenfähre

über den Kanal

Sonntag :

Da gibt es zum Frühstück natürlich ein schönes 5-Minutenei. Vor dem Kochen, in Ermangelung eines Eipicks mit der Bohrmaschine behandelt.

 

In der schmalen Landenge auf dem Weg in die Binnenmüritz wird bei Gegenwind natürlich aufgekreuzt.

 

 

 

Das sieht alles recht gemütlich aus, aber ein paar heftige Böen gab es schon. Bei einer solchen machte es dann peng, und der Bolzen der Backbordwant war futsch.

Ein Glück, dass der Mast stehen blieb. Eine Schnellreparatur wird notwendig.

 

Nach getaner Arbeit und Baden ist gut auszuruhen

 

 

 

 

Im Hafen von Rechlin:

Erst riss der Ansaugschlauch im Kanister vom Ansaugstutzen ( Ersatzkanister besorgen, umfüllen, anschrauben, wieder einfüllen),

später in der Box dann wieder Basteln, das Achterliek der mürben Genua ist ausgerissen: d. h. 1 ½ Stunden tapen und dann von Hand nähen.

Die Wasserpumpe im Frischwassertank hatten wir hier auch schon wechseln müssen.

Noch wussten wir nicht, was uns als Nächstes bevor stand !

Erst einmal aber ein wunderschöner Sonnenuntergang

 

 

…dann zwei bequeme Kojen, und schlafen.

 


Der nächste Morgen….

Schönes Wetter, fertigmachen zum Ablegen!

Kaum aus der Box, verreckt der Motor,

springt an und verreckt, springt an und verreckt.

Was ist los?

Vor diesen Bootshütten liegen wir quer und suchen.

Der Ansaugschlauch ist wieder abgerissen, diesmal aber nicht in den Kanister gefallen, so können wir ihn mit einer Schelle wieder anschließen.

Der Schlauch ist so porös, es muss ein neuer her. Aber wo ?

In Rechlin gibt es keine Möglichkeit, aber in Rechlin-Nord. Also hin!

Nach erfolgreicher Reparatur geht es mit flotter Fahrt über den Teich Richtung Sietow.

Über Nacht wollen wir in die „ Büchte“.

 

 

 

 

 

An unserem Ankerplatz erhalten wir auch gleich Besuch

Die kommen uns zum Abendbrot genau richtig. Entenjagd!

... leider vergeblich.

 

 

 

 

Na dann eben Reinschiff von außen! Muss auch mal sein.

Ein Adonis sieht anders aus.

 

 

 

….und wieder basteln.

Eines der vielen „Bügeleisen“

 

 

Letzter Tag: Himmel bedeckt, Wind W 3-4, in Böen 5, Wolken auflockernd.

In rasanter Fahrt mit 5 – 7 Kts. geht es zurück nach Röbel.

Seltsam, vom Auskranen und der Rückfahrt macht niemand mehr ein Foto. Ein wunderschöner, erlebnisreicher Törn, auf dem uns nie langweililg wurde.